著者
井面 信行
出版者
美学会
雑誌
美學 (ISSN:05200962)
巻号頁・発行日
vol.32, no.2, pp.55-65, 1981-09-30

In seinem Buch "Das Problem der Form in der bildenden Kunst" behandelte A. Hildebrand das Problem der kunstlerischen Form. Die vom Kunstler gestaltete Form muss nicht mit der Nachahmung der Natur, sondern mit der architektonischen Gestaltung im Zusammenhang stehen. Wobei soll das Wort Architektur nur als Bau eines Formganzen oder als ein organisches Ganzes von Verhaltnissen verstanden werden. Die architektonische Gestaltung ist in unserem raumlichen Auffassungsvermogen, d.h. in der sehenden Fahigkeit des Menschen begrundet. Indem die Gesichts- und Bewegungsvorstellung beide zu einer Einheit werden, die sich geltend fur den Gesichtssinn macht, gebracht, wird die Form erst zu einer kunstlerischen, die Autonomie gewinnt. Der Begriff der architektonischen Form gab A. Riegl ein Feld, in dem er die geschichtliche Entwicklung der Form beschreiben konnte, und der zugleich die Kunstgeschichte von innen aus zu schreiben moglich gemacht hat. Von Riegl ist der Begriff "Form" zum Begriff "Stil" gefuhrt worden ; die Erhellung der geschichtlichen Gesetzmassigkeit der Form ist die Untersuchung des Stils. Doch kann diese Gesetzmassigkeit weder aus der Tatsache der Kunstgeschichte noch aus der Gultigkeit des Gestaltungsprinzips erfasst werden. Um diese beiden zu vereinigen, ist der Begriff "Kunstwollen" erforderlich geworden.

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