著者
川上 明孝
出版者
美学会
雑誌
美学 (ISSN:05200962)
巻号頁・発行日
vol.41, no.4, pp.p22-33, 1991-03

Das literarische Kunstwerk scheint desto mehr uns die Wahrheit zu sagen, als es ein Meisterwerk ist. Die Welt des Werks aber ist nicht eine wirkliche, sondern nur eine von den Wortern erdichtete, also eine fiktionale Welt. Ist es nun moglich, dass eine Fiktion die Wahrheit sage? Und wenn es moglich ist, wie sagt sie die Wahrheit? Ich versuche dieses Problem durch die Kritik an zwei Abhandlungen Ingardens zu losen. Im ersten Kapitel skizziere ich Ingardens Theorie des Quasi-Urteils. Im zweiten korrigiere ich sie vom pragmatischen Gesichtspunkt aus. Im dritten demonstriere ich, wie die fiktionalen Satze die Wahrheit in der Weise sagen konnen, dass sie die wahre Gestalt des dargestellten Gegentandes sehen lassen. Im vierten und funften Kapitel prufe ich den Wahrheitswert allgemeiner Satze, die sich oft im literarischen Kunstwerk finden, im Vergleich mit wissenschaftlichen Satzen. Meine Schlussfolgerung ist, dass die Wahrheit des literarischen Kunstwerks nicht fur die Relationswahrheit, die zwischen dem Satz und dem Realen besteht, sondern fur die Entdeckungswahrheit im heideggerschen Sinne, die die Relationswahrheit begrundet, zu halten ist.

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