著者
下田 和宣
出版者
宗教哲学会
雑誌
宗教哲学研究 (ISSN:02897105)
巻号頁・発行日
vol.34, pp.58-71, 2017-03-31 (Released:2017-06-01)

Das Ziel des Aufsatzes liegt darin, die philosophische Beschreibung der Religionsgeschichte von Hegel in Berliner Zeit als ›Philosophie der Religionsgeschichte‹ zu formulieren. Im Rahmen der Geistesphilosophie Hegels gilt die Entwicklung der geschichtlichen Kulturreligionen als Realisierung des Religionsbegriffs. Hier tauchen weder Gottestheorie noch Gefühlsmoment, sondern kulturelle geschichtliche Phänomene wie Mythen und Kulte als ein zentrales Thema auf. Hinter dieser eigenen Problematik der Hegelschen Religionsphilosophie, welche die Sache der Religion für die Beziehung zwischen Gott und Menschen hält, lässt sich seine Strategie gegen die sich wesentlich an einen Ursprung orientierte traditionelle Denkart erkennen. Hegel versucht nun eine neue Art des Philosophierens aufzuzeigen, indem er aus der geschichtlichen Entwicklung der religiösen Erscheinungen eine vor-begriffliche Phase der Gestaltung des philosophischen Denkens herausarbeitet. Die Philosophie als Religionsgeschichte erschließt nämlich eine Möglichkeit, sich selbst im Kontext der Kultur zu erkennen.
著者
下田 和宣
出版者
京都大学文学研究科宗教学専修
雑誌
宗教学研究室紀要 (ISSN:18801900)
巻号頁・発行日
vol.10, pp.31-52, 2013-11-29

Phänomenologie des Geistes (1807) konzipierte Hegel bei der ersten Publikation als ein zum philosophischen System einführender Teil. Später in den zweiten und dritten Auflagen der Enzyklopädie (1827, 1830) kritisiert er selbst dagegen so ausdrücklich das bewusstseinstheoretische Denkmodell dieses Hauptwerkes, dass der Phänomenologie die Rolle der "Einleitung zu Wissenschaft" nunmehr entzogen wird. Das Ziel meines Aufsatzes liegt also darin, anhand dieses Wandels die Eigentümlichkeit der sozusagen "Spätphilosophie" Hegels zu verdeutlichen. Eine neue Denkweise Hegels spiegelt sich in der Konzeption von "Zeugnis des Geistes" wider. Mit diesem aus dem Christentum herkommenden Wort schildert er eine Genealogie in der europäischen modernen Zeit, nämlich vom lutherischen Protestantismus über den Jacobischen Standpunkt des "unmittelbaren Wissens" bis zur Hegelschen Religionsphilosophie. Die Idee, dass der Geist sich selbst zeugt, zeigt Hegel zufolge nicht mehr eine religiöse Bekenntnis, sondern die philosophische selbstbezügliche Struktur der "in sich vermittelten Unmittelbarkeit", deren theoretische Potentialität sich zu seiner Betrachtung der Religionsgeschichte erweitern lässt. Der Unterschied zwischen Jacobi und Hegel taucht insofern deutlich auf, als Hegel den doppelten Charakter vom "Zeugnis des Geistes" interpretiert. Einerseits erläutert Hegel zwar darin ebenso wie Jacobi die sichselbstoffenbarende Bewegung des Geistes. Aber zugleich betont Hegel ein anderes, sich selbst verbergendes Moment der Religion als Gestaltung zum historisch Positiven (bzw. bildliche Symbole, Mythen und Kulte): anders als Philosophie im Bereich des "Begriffs" manifestiert sich der Geist durch die unbekannte, undurchsichtige Dimension der "Vorstellung". Bemerkenswert ist, dass hier Hegel ein gar nicht auf die Philosophie reduzierbares Forschungsgebiet der "Religions"-philosophie erschließt. Die Aufgabe, die Religionsgeschichte als komplexe Bewegung von "Entkleidung/Bekleidung" des Geistes darzustellen, kann Phänomenologische Denkweise nicht erfüllen, weil sie wesentlich von der Erfahrung zur Wissenschaft linear übergeht. So läßt sich das "Nachdenken" über die kulturgeschichtlichen Phänomene als ein Typus vom "post-phänomenologischen" Denken der Hegelschen Spätphilosophie bezeichnen.