- 著者
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山本 務
- 出版者
- 九州看護福祉大学
- 雑誌
- 九州看護福祉大学紀要 = The Journal of Kyushu University of Nursing and Social Welfare (ISSN:13447505)
- 巻号頁・発行日
- vol.3, no.1, pp.75-92, 2001-03
Bekanntlich ist die Sprache eine zeitlich - linearer Abfolge. Diese Linialität bildet nichts anders als eine Reihe oder eine Reihung. Gleichwohl leistet die denkende Sprache gegen die Reihung und läuftet sozusagen “stufenweise”: zum Beispiel 《Wenn/dann-Sätze》 oder 《Wer/dem(den)-Sätze》. Durch die Entdeckung einer Stufe oder Stufung könnte man ein Vorfeldbesetzungswort analysieren. Im Unterschied zu der englischen Sprache und der französischen Sprache ist ein Subjektwort der deutschen Sprache nie zur Vorfeldbesetzung bestimmt. Das Vorfeld ist doch ein Freiraum. Darausfolgt “Anything goes” nie. Thema/Rhema-Gliederung, ein der Grundbegriffe in der Linguistik, besonders in der Textgrammatik, trägt dazu bei, die Eigentümlichkeit des Vorfeldbesetzungsglieds dadurch zu analysieren, daß der Begriff zwischen einem Minimum der Auffälligkei und einem Maximum der Auffälligkeit unterscheidet. 〈BEKANNT〉 oder 〈GEGEBEN〉 ist thematisch; rhematisch ist 〈UNBEKANNT〉 oder 〈INNOVATIV〉.