著者
高田 里惠子
出版者
日本近代文学会
雑誌
日本近代文学 (ISSN:05493749)
巻号頁・発行日
vol.98, pp.15-28, 2018

<p>本稿では、漱石門下生のうちで、例えば安倍能成や和辻哲郎など、帝国大学文科大学に進み、「教授」となった者たちに注目する。彼らは、戸坂潤によって批判を込めて「漱石文化人」と名付けられたが、そのさい重要なのは、戸坂が「(「門下的漱石文化」は)もはや漱石自身の文化的伝統とは必ずしも関係のない現象」であると述べていることだ。「漱石文化人」たちは学歴エリートでありながら、あえて世間的栄達を捨てた「高等遊民」あるいは反骨の若者として出発するが、やがて帝大に職を得、現状肯定的な文化の守護者、体制側の「教授」と見なされるようになった。また、堅実な「学者」にも独創的な「作家」にもなれなかったどっちつかずのディレッタントと批判されもする。本稿は、こうした「漱石文化人」をめぐるさまざまな言説が近代日本における大学観や作家観などを図らずもあぶりだしてしまう様子を示す。</p>
著者
高田 里惠子
出版者
桃山学院大学
雑誌
桃山学院大学人間科学 (ISSN:09170227)
巻号頁・発行日
vol.14, pp.63-92, 1998-01-31

Der vorliegende Aufsatz ist eine Vorarbeit, um eine nicht eindeutige Einstellung zum Establishment, die den intellektuellen Mittelstand des modernen Japan bezeichnet, zu analysieren. Dabei gilt mein Interesse zunachst den intellektuellen Diskursen uber Mayumi Haga, einen reprasentativen Kritiker der "Japanischnen Romantik". Ihr eigentumlicher Antimodernismus, der vom einfachen Japanismus zu differenzieren ist, konnte in der Kriegszeit vor allem verzweifelte Studenten faszinieren. Die "Japanische Romantik" schien fur junge Intellektuelle eine einzige Moglichkeit des inneren Widerstandes gegen die Wirklichkeit des Kriegs zu bieten. In einer solchen Situation geno〓 auch Haga als Ubersetzer von Carossa und Rilke gro〓e Popularitat. Aber nach dem Kriegsende wurde Haga von intellektuellen Lesern vergessen oder sogar verachtet, wahrend die "Japanische Romantik" selbst wiederentdeckt und rehabilitiert worden ist. Im Mittelpunkt meiner Darstellung steht, was sich hinter dieser Vergessenheit versteckt. Nicht Hagas (fast komische) faschistische Behauptung, sondern sein falsches Selbstverstandnis, da〓 er ein kritischer Au〓enseiter sei, irritiert uns. Haga halt uns sozusagen den Narrenspiegel vor, in dem wir unsere Besessenheit sehen, da〓 wir als Intellektuelle gegenuber dem Establishment kritisch sein mussen, nicht affirmativ sein durfen. Haga konnte sich selbst mit Recht einen kampferischen Don Quichotte genannt haben.
著者
高田 里惠子 Rieko TAKADA 桃山学院大学文学部
雑誌
桃山学院大学人間科学 = HUMAN SCIENCES REVIEW, St. Andrew's University (ISSN:09170227)
巻号頁・発行日
no.16, pp.87-121, 1999-01-30

Die vorliegende Arbeit ist ein Versuch, aus Koji Nakanos autobiographischen Romanen eine denunziatorische Wut uber den Bildungshumanismus (Kyoyoshugi) herauszulesen, der einst, besonders in den drei〓iger und vierziger Jahren den Kern der westlich orientierten bourgeoisen Kultur der akademischen Welt Japans bildete. Fur Nakano, der von einer armen Handwerkerfamilie stammt und seine ungebildeten Eltern ha〓te, war der kulturelle Habitus in der hoheren Schule fremd und bedrohend. Aber gerade deswegen mu〓te er von einer gluhenden Sehnsucht danach gepeitscht werden. Seine autobiographischen Romane drehen sich um ein einziges Thema: Bildung und Kultur in der hoheren Schule, die den Held zuerst anziehen, um ihn anschlie〓end zu desillusionieren. Nakano betrachtet das Schreiben seiner autobiographischen Romane als einen Versuch, das wahre Ich zuruckzugewinnen, das er fur die erbarmliche Anpassung in der hoheren Schule aufgeopfert hat. Im Mittelpunkt meiner Analyse steht allerdings nicht eine solche Selbstinterpretation des Schriftstellers, sondern seine oft unbewu〓t als Selbstkritik oder-strafe verkleideten Rache an seinen ehemaligen Kommilitonen und Kollegen (Germanisten), die als mittelma〓ige Bildungshumanisten zu entlarven es Nakano anliegt. Seine Kritik an dem japanischen Bildungshumanismus und dessen Anhangern wirkt ebenso wie andere Entlarvungen ziemlich banal und fuhrt schlie〓lich zur unkritischen Hommage an das "wahre" Leben der einfachen Leute, das fur Nakano im Gegensatz zum lugnerischen Dasein der (Pseudo) Intellektuellen steht. Die Wut, Rache und Reue haben Nakano zum Schreiben seiner Seelenautobiographie getrieben. Aber wie kann man nur aus solch einem negativen Gefuhl weiterschreiben? Nach der Niederschrift der autobiographischen Schulromane erzahlt Nakano in einem Roman seine Erinnerungen an einen jung verstorbenen Kommilitonen. Durch die fast homoerotische Beziehung zu diesem Freund erlebt Nakano zum ersten Mal das Gefuhl, das ihm weder in der Familie noch in der Schule je zuteil wurde: "Ich lebe hie et nunc!" Es ist kein Zufall, da〓 Nakanos letzte Arbeit als Germanist (die Ubersetzung von "Der Proze〓") diesem Jungverstorbenen gewidmet ist. Mit der Erinnerung an seinen Freund mu〓 Nakano sein "wahres" Leben als Schriftsteller beginnen.
著者
高田 里惠子
出版者
桃山学院大学
雑誌
国際文化論集 (ISSN:09170219)
巻号頁・発行日
vol.10, pp.5-31, 1994-07-30

Kenji Takahashi (1902〜 ) gilt in der auβerwissenschaftlichen Offentlichkeit als ein Exponent der japanischen Germanistik. Seine rege publizistische Tatigkeit, besonders die als Kommentator der nazistischen Literatur, wurde aber in der fachinternen Welt oft kritisiert. Und auch Takahashi selber verstand sich als AuBenseiter seiner Disziplin. Fur Takahashi, der schon als Student personlichen Kontakt mit japanischen liberal gesinnten Literaten hatte, war der Akademismus der Kaiserlichen Universitat fremd. Daβ wahrer Akademismus und offentlichkeitswirksamer Habitus Gegensatze darstellen, ist lediglich ein gelaufiges Schema. Wichtig ist die Tatsache, daβ trotz dieser Gegensatze Takahashi und die Kaiserliche Universitat Tokio bei der Einfuhrung der nazistischen Kultur zusammenwirkten. In dem vorliegenden Aufsatz soll untersucht werden, wie und warum diese seltsame Kollaboration entstehen konnte. In der Nazi-Zeit sahen Takahashi und auch Kinji Kimura (Ordinarius am Germanistischen Seminar der Kaiserlichen Universitat Tokio) die Legitimation der japanischen Germanistik, die sich an der national-volkischen Germanistik des Dritten Reiches orientieren musse, extern begrundet, d. h. als Beitrag zur Bildung des japanischen Nationalismus. Sowohl Takahashis Liberalismus, als auch Kimuras Akademismus waren plotzlich nicht mehr vorhanden. Gerade ein solcher Legitimationsdruck bildet den Kern der Geschichte der japanischen Germanistik, was notwendigerweise in der Nazi-Zeit ans Licht kam. Die Philosophische Fakultat nahm in der Hierarchie der Kaiserlichen Universitat, deren Ziel in der moglichst schnellen Modernisierung Japans bestand, den untersten Platz ein. Gleichzeitig war die Philosophische Fakultat, besonders das Germanistische Seminar, weit entfernt von der zeitgenossischen literarischen Szene. Die moderne Literatur, die mehr oder weniger die einseitige Modernisierung scharf kritisierte, stand im Gegensatz zum Prinzip der Kaiserlichen Universitat. Die Philosophische Fakultat an der Kaiserlichen Universitat wurde also doppelt als Versager stigmatisiert. Hinzuzufugen ist hier, daβ die deutsche Sprache, ganz getrennt von der deutschen Literatur, bei der Verwestlichung des modernen Japan eine besondere Rolle spielen muβte. Deutschlehrer zu sein, hat damals die Zerrissenheit der japanischen Intellektuellen symbolisiert. Der Grund dafur, warum japanische Deutschlehrer (Germanisten) so unkritisch mit den Nationalsozialisten zusammenarbeiteten, kann in der unglucklichen Entstehungsgeschichte der japanischen Germanistk selbst gefunden werden.

1 0 0 0 OA 教授と遊民

著者
高田 里惠子
出版者
日本近代文学会
雑誌
日本近代文学 (ISSN:05493749)
巻号頁・発行日
vol.98, pp.15-28, 2018-05-15 (Released:2019-05-15)

本稿では、漱石門下生のうちで、例えば安倍能成や和辻哲郎など、帝国大学文科大学に進み、「教授」となった者たちに注目する。彼らは、戸坂潤によって批判を込めて「漱石文化人」と名付けられたが、そのさい重要なのは、戸坂が「(「門下的漱石文化」は)もはや漱石自身の文化的伝統とは必ずしも関係のない現象」であると述べていることだ。「漱石文化人」たちは学歴エリートでありながら、あえて世間的栄達を捨てた「高等遊民」あるいは反骨の若者として出発するが、やがて帝大に職を得、現状肯定的な文化の守護者、体制側の「教授」と見なされるようになった。また、堅実な「学者」にも独創的な「作家」にもなれなかったどっちつかずのディレッタントと批判されもする。本稿は、こうした「漱石文化人」をめぐるさまざまな言説が近代日本における大学観や作家観などを図らずもあぶりだしてしまう様子を示す。