- 著者
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土戸 敏彦
- 出版者
- 教育哲学会
- 雑誌
- 教育哲学研究 (ISSN:03873153)
- 巻号頁・発行日
- vol.1994, no.69, pp.57-70, 1994-05-10 (Released:2009-09-04)
- 参考文献数
- 33
Das Schlüsselwort der 'Postmoderne' beinhaltet eine uneinheitliche Pluralität. Dabei ist die Postmoderne' keine Verneinung der Moderne, sondern deren Radikalisierung.Die verschiedenen Richtungen der Pädagogik der letzten Jahre in Deutschland gehoren fast alle zur Moderne. Eine davon ist auch die tranzendentalkritische Pädagogik, aber die Pädagogik W. Fischers darin, insofern sie in jeder Pädagogik 'Metaphysik' identifizieren will, geht bis an die Grenze der Moderne und ist damit auf den Standpunkt von Pluralität hin ausgerichet. Der Kernpunkt seiner Ansicht diirfte darin liegen, daß für Erziehung und Bildung die Einstellung, nur sich selbst als das einzig Legitime und Endgültige zu betrachten, nicht zutreffend ist.In der 'Postmoderne' gewahrt man eine gewisse Doppeldeutigkeit hinsichtlich der Aufgabe der Erziehung : Verstoß gegen die Erziehung überhaupt einerseits and Befreiung der Erziehung aus den Fesseln der neuzeitlichen Ieen andererseits. Einen solchen Standpunpkt ruft die transzendentale Kritik hervor, aber sie steht immer in der Versuchung, sich zu verabsolutieren. Andererseits läuft die 'Postmoderne' stets Gefahr, das Moment der transzendentalen Kritik zu verlieren. Nur wenn man beides vermeidet, gibt es eine Moglichkeit, daß die transzendentale Kritik und das 'Postmoderne' Denken neue Aspekte in der Pädagogik eroffnen konnen.