著者
川瀬 智之
出版者
美学会
雑誌
美学 (ISSN:05200962)
巻号頁・発行日
vol.55, no.4, pp.1-14, 2005-03-31 (Released:2017-05-22)

Dans la Phenomenologie de la perception, Merleau-Ponty dit que seul le langage se sedimente et que dans la peinture, il ne trouve pas d'element commun correspondant aux mots dans le langage. Cela revient a dire que la reciprocite entre l'expression du present et celle du passe possible dans le langage n'existe pas dans la peinture. Cependant, dans La prose du moude et "Le langage indirect et la voix du silence", il tire des oeuvres de Malraux la notion de style commun entre diverses peintures. De la, il en conclut la relation mutuelle entre les peintures. Les peintures du passe ouvrent une dimension et celles du present reprennent le style apparu dans les precedentes. Il y a, selon Merleau-Ponty, <<1'histricite de vie>> qui existe dans l'acte meme de peindre. En outre, la peinture vient occuper une place importante dans sa pensee car, tandis qu'a l'epoque de la Phenomenologie de la Perception, il n'avait pas suffisamment traite la relation entre la perception et l'histoire, mais apres, grace a la corporeite du peintre, pour Merleau-Ponty, la peinture est devenue un domaine privilegie pour traiter de 1'histoire qui s'enracine dans la perception.
著者
石川 恒夫
出版者
美学会
雑誌
美学 (ISSN:05200962)
巻号頁・発行日
vol.50, no.1, pp.37-47, 1999-06-30 (Released:2017-05-22)

Dieser Aufsatz mochte dazu beitragen, die Wiedererweckung der mittelalterlichen Baukunst im deutschen 19.Jahrhundert ins Auge fassend, Rekonstruktionsversuche des Graltempels bei S. Boisseree sowie E.Steinle in Bezug auf die visionaren Schilderung des Heiligtums in Albrechts (von Scharfenberg) Dichtung des Jungeren Titurel zu betrachten. Sulpiz Boisseree (1783-1854) als Kunsthistoriker verstand die Dichtung als wichtigste Interpretation "altdeutscher", d.h. gotischer Baukunst durch einen Zeitgenossen. Seine Forschung uber den Tempel des heiligen Grales war mit seiner Bestrebung fur die Restaurationsarbeit des Kolner Doms innerlich verbunden, Deswegen entnimmt er aus der ihm vertrauten Architektur des Kolner Doms die Bauformen seiner Zeichnungen. (1835) Eine korrigierende Variante der Boissereeschen Vorstellung vom Graltempel brachte ein halbes Jahrhundert spater ein Maler, Edward von Steinle (1819-86) im Mittelfeld seines funfteiligen Aquarellzyklus der Parzivalsage nach dem Epos Wolframs von Eschenbach (1884). Seiner westlichen Aussenansicht des Graltempels lag ein Entwurf zugrunde, der befreundete Kolner Architekt Vincenz Statz (1819-98) ihm auf seine Bitte hin 1882 geliefert hatte. Statz hat, basiert auf dem Boissereeschen Grundriss, damit aber einen neugotischen Plan wie Gralsburg verwirklicht. Jedenfalls haben wir es bei diesen Bauphantasien mehr mit Architekturvorstellungen des 19. als des 13. Jahrhunderts zu tun.
著者
勝 國興
出版者
美学会
雑誌
美学 (ISSN:05200962)
巻号頁・発行日
vol.33, no.3, pp.59, 1982-12-31 (Released:2017-05-22)

Im allgemeinen sagt man, dass die Christus-Johannes-Gruppe sich am Anfang des 14. Jhs. in ahnlicher Weise aus der Darstellung des Abendmahls herausloste, wie das Vesperbild sich von der Beweinung Christi und der kreuztragende Christus sich vom Weg nach Golgatha absonderten. Aber bereits im 13. Jh. vor der Entstehung ihrer plastischer Darstellung begegnet uns die Chrisus-Johannes-Gruppe als eine Art Autorenbild in deutschen und englischen Miniaturen. Anderseits findet sich in dem Codex der Meditationen und Gebete Anselm von Canterburys (12. Jh.), dem fruhesten Beispiel, wo diese Gruppe dargestellt ist, ein Jungling, der sich von einer jungen Frau mit traurigem Gesicht abwendet. Wie die Inschrift, "Ruhend auf der Brust des Herrn Jesus hast du leicht die Brust des Gatten zuruckgewiesen", zeigt, handelt es sich um eine Episode aus dem Leben des Johannes, der die Brust seiner Frau abgewiesen und sich Jesus zugewandt hat. Hier ist die spirituelle Vereinigung von Christus und Johannes zu sehen. Die Vereinigung von Christus und Johannes wird vom Anfang des 14. Jhs. an, besonders in den Frauenklostern Schwabens, ein wichtiges Motiv der Mystik, die durch Meditation zu einer unmittelbaren spirituellen Beziehung zu Gott zu kommen suchte. Verfolgt man die formale Entwicklung von der Zwiefaltener Holzfigurengruppe (ca. 1280, Antwerpen) bis zur Sigmaringer Gruppe (ca. 1330, Berlin), dann wird die zunehmende Neigung der Vereinigung der beiden Figuren klar. Hier wurde sich die deutsche Mystik, die seelische Einheit mit Gott sucht, widerspiegeln.
著者
勝 國興
出版者
美学会
雑誌
美学 (ISSN:05200962)
巻号頁・発行日
vol.33, no.4, pp.12-19, 1983-03-31 (Released:2017-05-22)

Im allgemeinen sagt man, dass die Christus-Johannes-Gruppe sich am Anfang des 14. Jhs. in ahnlicher Weise aus der Darstellung des Abendmahls herausloste, wie das Vesperbild sich von der Beweinung Christi und der kreuztragende Christus sich vom Weg nach Golgatha absonderten. Aber bereits im 13. Jh. vor der Entstehung ihrer plastischen Darstellung begegnet uns die Christus-Johannes-Gruppe als eine Art Autorenbild in deutschen und englischen Miniaturen. Anderseits findet sich in dem Codex der Meditationen und Gebete Anselm von Canterburys (12. Jh.), dem fruhesten Beispiel, wo diese Gruppe dargestellt ist, ein Jungling, der sich von einer jungen Frau mit traurigem Gesicht abwendet. Wie die Inschrift, "Ruhend auf der Brust des Herrn Jesus hast du leicht die Brust des Gatten zuruckgewiesen", zeigt, handelt es sich um eine Episode aus dem Leben des Johannes, der die Brust seiner Frau abgewiesen und sich Jesus zugewandt hat. Hier ist die spirituelle Vereinigung von Christus und Johannes zu sehen. Die Vereinigung von Christus und Johannes wird vom Anfang des 14. Jhs. an, besonders in den Frauenklostern Schwabens, ein wichtiges Motiv der Mystik, die durch Meditation zu einer unmittelbaren spirituellen Beziehung zu Gott zu kommen suchte. Verfolgt man die formale Entwicklung von der Zwiefaltener Holzfigurengruppe (ca. 1280, Antwerpen) bis zur Sigmaringer Gruppe (ca. 1330, Berlin), dann wird die zunehmende Neigung der Vereinigung der beiden Figuren klar. Hier wurde sich die deutsche Mystik, die seelische Einheit mit Gott sucht, widerspiegein.