著者
愛宕 出
出版者
美学会
雑誌
美学 (ISSN:05200962)
巻号頁・発行日
vol.29, no.1, pp.42-53, 1978-06-30 (Released:2017-05-22)

Dans le XIV^e siecle en Boheme, on pourrait trouver un type d'architecture qui correspond le mieux aux caracteristiques donnees par V. Mencl. C'est celui dont les voutes se terminent par les consoles et dont les colonnes, ordinairement placees au milieu des nefs, sont penetrees par les ogives. Mencl y a vu une modernite qui preparait la Renaissance. Mais il represente plutot le dualisme typique a la fin du moyen age. Schematiquement parlant, les voutes et les colonnes representent le mysticisme sensoriel, tandis que le mur nu maifeste l'ascetisme qui refuse le systeme gothique. En principe ce mysticisme esthetique se realise par deux moyens ; la surface lisse et la voute qui semble flotter. Celle-la resulte de l'interpretation anti-gothique de la voute d'ogive : elle consiste a economiser des ogives. C'est les consoles, d'autre part, qui creent l'impression flottante des voutes, puisqu'il n'y a pas de colonnette qui corresponde a chaque ogive. Et le mur nu est indispensable pour cet effet mystique. On pourrait en trouver l'archetype dans l'architecture profane dont la construction primitive ne fait qu'augmenter le nombre de supports pour obtenir l'horizontalite de l'espace. Et la disposition spatiale presque sans ordre de la chapelle de Bethleem a Prague peut etre consideree comme une des formes finales de ce type d'architecture.
著者
戸澤 義夫
出版者
美学会
雑誌
美学 (ISSN:05200962)
巻号頁・発行日
vol.29, no.1, pp.54-65, 1978-06-30 (Released:2017-05-22)

When we think about a general problem of the meaning, we must take into account three following functions, all of which must operate at the same time as far as a word can stand as a word in language ; F_1 (Designation)-a function to designate a referent ; F_2 (Signification)-a function to signify something which is not necessarily equal to the referent ; F_3 (Syntactic Construction)-a function to construct a sentence. According to G. Blocker, among these functions there are very interesting phenomena. In one direction F_1 has a tendency to absorb F_2 into itself, and in another direction F_2 does F_1. But at the moment this absorption seems to be accomplished in either direction, the language itself can no more operate as a language. Because, in the first case, meaning, something signified, becomes a kind of real object which cannot be discriminated from a physical object ; in the second case, the referent seems to exist without any signification-nothing else but an illusion. This attraction and repulsion between F_1 and F_2 compells us to recorrect the formalistic view of musical meaning, which tries to drive both F_1 and F_2 out of consideration and to insist as if the musical meaning could exist simple as one kind of F_3-F_3 functions here as an activiation of F_2 through the intrusion or deviation of an different sound term in a direction-oriented context (L. B. Meyer). When we think it impossible to return to the simple referentialistic view which cannot explain the raison d'etre of music, we arrive at N. Goodman's concept, "exemplification", which can explain how a work which exemplifies something can posess not only the function of F_3 but also those of F_1 and F_2. And if we were right up to this point, we must also turn our concerns from semantics to pragmatics and beginn to make it clear what the implicit or underground referent is in music (Ch. Hubig).
著者
中野 博詞
出版者
美学会
雑誌
美学 (ISSN:05200962)
巻号頁・発行日
vol.29, no.2, pp.1-14, 1978-09-30 (Released:2017-05-22)

Die Versuchungen der Periodisierung von J. Haydns Sinfonien haben sich nach der Entwicklung der Datierungsforschungen verandert. Im ersten Teil meiner vorliegenden Arbeit werden die neunerlei bisherige Datierungen, die die Forscher von E. Mandyczewski (1908) bis G. Feder (in Vorbereitung) untersucht und beigebracht haben, kritisiert. Im zweiten Teil werden die funferlei Periodisierungen von B. Rywosch (1934) bis H. Nakano (1971) auf Grund von den Erfolgen der neuesten Studien nachgepruft. Hier ist die folgende Schaffensperiodisierung vorgeschlagen : Die erste Periode (um 1757-um 61) : die der verschiedenen Versuchungen der sinfonischen Stile. Die zweite Periode (um 1761-um 65) : die der Bemuhung um den eigenen Stil der Sinfonie. Die dritte Periode (um 1766-um 73) : die der Verflechtung des Barockstils in den fruhklassischen Stil (bezuglich der Kirchenmusik). Die vierte Periode (1774-84) : die der realen Fursorge und des Experimentes (bezuglich der Oper). Die funfte Periode (1785-89) : die der Ausarbeitung des klassischen Stils (die Sehnsucht nach der internationalen Musikstadt). Die sechste Periode (1791-95) : die der Ausreifung (die Gegenwirkung offentlicher Konzerte). Es ist beachtenswert, dass die Verwandlung des Haydns Sinfoniestils von der Wechslung seines musikalischen Milieus abhangig sei.
著者
前田 富士男
出版者
美学会
雑誌
美学 (ISSN:05200962)
巻号頁・発行日
vol.29, no.2, pp.53-68, 1978-09-30 (Released:2017-05-22)

Der Begriff Zeichen bei Paul Klee ist noch nicht genau fundiert, obwohl die zeichenhafte Arbeitsweise an seinem Werk eine grosse Rolle spielt. Der Grund dafur liegt darin, dass das Zeichen nicht nur die allegorische Vieldeutigkeit auf der inhaltlichen Ebene, sondern auch den engsten Zusammenhang mit der bildnerischen, formalen Orientierung hat. Unter den von Klee haufig eingesetzten Zeichen zieht der Verfasser das Auge als ein Muster heran, das die Entzifferung des Zeichenbegriffs ermoglicht. Ein Auge in Bildern seiner Kriegsjahre gilt als allegorisches Zeichen fur Auge Gottes, das weniger Allwissenheit als Weltschopfung aus Chaos sowie als Anfang des kunstlerischen Schaffens zeigt ; in der Bauhaus-Zeit bedeutet das Auge als ein Teil der Physiognomie von Tieren und Pflanzen den Blick aus dem Bild, der die Aufmerksamkeit des Betrachters auf das Kunstwerk, das gestaltete Form-Ende, lenkt ; im Spatwerk erweist sich das Auge als Zeichen, sogar als Symbol fur die die gesetzmassig schaffende Welt anschauende, menschliche Existenz. Durch diesen Uberblick lasst sich zeigen, dass der allegorische Charakters des Zeichens uberwunden ist, und dabei es sich darum handelt, Gestalt und Zeichen als Begriffspaar wie Eros und Logos zu begreifen.
著者
奥津 聖
出版者
美学会
雑誌
美学 (ISSN:05200962)
巻号頁・発行日
vol.29, no.1, pp.11-23, 1978-06-30 (Released:2017-05-22)

In der Poetik des Aristoteles wird η〓ο〓 als ein Teil der Tragodie nur eine sekundare Stellung eingeraumt. Daher wird die Tatigkeit des η〓ο〓 innerhalb der aristotelischen Tragodienlehre nicht so hoch geschatzt wie die der μυ〓ο〓-πραξι〓 Struktur. Nach [table] Aristoteles bezeichnet der Begriff η〓ο〓 im weiteren Sinne einen Bereich menschlichen Wesens, der einer Beurteilung (κρινειν) unterliegt, d. h. die Wesensart des Menschen oder die Seinsverfassung des Seienden in der Welt (Polis). Auf Grund von dieser eigentliche aristtelische Bedeutung des Wortes versuchen wir die Tatigkeit des η〓ο〓 als einen Anlass zur asthetische Beurteilung der Tragodie nachzuprufen. Die Steigerung zur schone Mimesis wird in drei Stufen vollgebracht, also schematisiere ich den Schluss der Untersuchung (s. Figur). Der eigentliche Gegensatz steht in der Unterschied zwischen (1) und (3). Er besteht aber weder zwischen Wirklichkeit und Idealitat noch zwischen Wahrheit und Schonheit, sondern in der Doppelseitigkeit innerhalb der Wirklichkeit oder der Wahrheit.
著者
藤縄 千艸
出版者
美学会
雑誌
美学 (ISSN:05200962)
巻号頁・発行日
vol.24, no.1, pp.39-50, 1973-06-30 (Released:2017-05-22)

Ich finde in der deutschen romantischen Malerei zwei Richtungen. Eine war die Runges und Friedrichs, Eine war die der Nazarener. Um den Menschen, der nicht mehr nach Arkadien zuruck kann, auch Elysium zu fuhren wie Schiller sagte, versuchte Runge mit dem Blick auf das Hochstmogliche, die Einheit von Natur und Kreatur zu veranschaulichen, Friedrich, die Natur selbst als Gottes Sprache zu malen. Die Nazarener dachten, dass nur der christliche Geist wahrhaft reine Kunst hervorbringen konne, wie F. Schlegel sagte, und arbeiteten in Ruckbesinnung auf die fruhe italienische und deutsche im Kloster St. Isidoro in Rom. So trug die deutsche Romantik auch im Gebiet der Malerei geistige Fruchte ; dies kann man beispielsweise bei den Linien und Farben feststellen. Die deutsche Romantik war nicht so realistisch wie die franzosische, sondern idealistisch. Sie fand dann die ihr eigene fantastische Schonheit als Gegensatz zu der klaren griechischen Schonheit.
著者
植村 耕三
出版者
美学会
雑誌
美学 (ISSN:05200962)
巻号頁・発行日
vol.16, no.2, pp.42-53, 1965-09-30 (Released:2017-05-22)

Die in J. G. Sulzers "Allgemeiner Theorie der schonen Kunste" dargestellte Musikanschauung ist von der Musikwissenschaft bisher wenig beachtet und sogar, wie das Problem der Bewertung der Instrumentalmusik zeigt, falsch erfasst worden. Dass dieser Musikanschauung eine bedeutende Stellung innerhalb der Geschichte der Musikasthetik im 18. Jahrhundert zukommt, will diese Studie aufzeigen. In vielen Einzelheiten zeigt sich in dieser Musikauffassung ein Schwanken zwischen Altem und Neuem. Freilich deckt sich das, was die Romantiker unter dem unmittelbaren Ausdruck der Kunst verstehen, so wenig mit Sulzers Forderung des Ausdrucks eigener, das heiβt echter moralischer Empfindungen, als das Pochen der Dichter des Sturms und Drangs auf die Ursprunglichkeit des Empfindens sich mit Sulzers Glaube an die Notwendigkeit einer Lenkung der Empfindungen durch die Vernunft deckt ; bezuglich der Schatzung der Instrumentalmusik, ist Sulzers Auβerung auffallend : Sonaten, Symphonien sind "ein nicht unangenehmes Gerausch, bloβ zum Zeitvertreib und etwa zur Ubung des Spielers". Aber statt der engen Verwandtschaft zwischen Ton und Redekunst, statt der musikalischen Klangrede mit rednerischen Vorschriften "als ob die Musik eine wirkliche Rede ware" (Mattheson), wird der Gegensatz zur Sprachrede von Sulzer betont. Ubrigens entsprechen Sulzers Abweichung von der Forderung nach Einheit des Affekts und die positive Wertung der Instrumentalmusik in den von J. A. P. Schulz verfassten Artikeln der neuen, kontrastreichen Tonsprache in der Entstehungszeit der musikalischen Klassik. Gerade in diesem Schwanken sehen wir ein Bild von der lebensvollen Mannigfaltigkeit des musikasthetischen Nachdenkens jener Zeit, ein Bild des Uberganges von der rationalistischen zur romantischen Musikauffassung.
著者
利光 功
出版者
美学会
雑誌
美学 (ISSN:05200962)
巻号頁・発行日
vol.19, no.1, pp.37-49, 1968-06-30 (Released:2017-05-22)

Is photography an art? This is the long argued problem since the invention of photography. Even now, it seems the argument does not come to an end. For example, L. Munford maintains that the photography is the mechanical development of the techniques of painting, H. Laval insists the creative process of photographic techniques, and S. Kracauer asserts the functional beauty of photography. Then we here start from some basic reflections. The photography is first of all an technique, and this technique can be divided into two main heterogeneous processes, the one is the optical process or the camera, the other is the chemical process by which the light is fixed on a paper and so on. The essential process of photographic technique is the latter. Accordingly photography, in a broad and fundamental sense, can be difined as the technique to fix the phenomena of light. This technique is applied to various uses, and by it we can also make the work of art as autonomous aesthetic forms. The many abstract and surrealistic photographies are the examples of this photographic art. Photography, next in a narrow and practical sense, is interpreted as the technique of record of external image. Here there are three possible courses : (1) record is not an art, (2) photography is both record and art, that is, a sort of useful art, (3) visual record can be an art. So we must discuss generally the affinity and divergency between art and record, and reveal the artistic potentiality and the limitation of visual record or document.
著者
伊藤 亜紗
出版者
美学会
雑誌
美学 (ISSN:05200962)
巻号頁・発行日
vol.68, no.2, 2017

This paper aims to clarify characteristics of aesthetic experience of blind people.Aesthetics has long treated the blind as people who have extraordinary ability of senseof touch under the strong influence of Molyneux's problem. As Derrida advocated, senseof touch has played a fundamental role in the tradition of Western metaphysical thoughtbecause it can grasp an essence directly without any interference of preconception. Thisstudy questions this connection between blind people and sense of touch by conductingfield research.The result of interview shows that blind people rather tend to avoid to touch objectsby hand so as to follow the code of conduct of sighted people. Instead, they like to useanother sense modality such as audition or sense of smell. Of course they sometimesrely on sense of touch too, but the way of using it is completely different from whataesthetics has expected to be.This misunderstanding about blind people was strengthened because aesthetics hasreferred to them only in the limited context and has paid little attention to their real life.This paper argues the possibility of aesthetical approach to handicapped people andevaluates its significance from the viewpoint of disability studies.