著者
大関 達也
出版者
教育哲学会
雑誌
教育哲学研究 (ISSN:03873153)
巻号頁・発行日
vol.2002, no.86, pp.1-16, 2002-11-10 (Released:2010-05-07)
参考文献数
32

Die Erfahrung der Differenz und der Heterogenität, die im philosophischen Postmodernismus zur epistemologischen Grundaussage vom “Ende der großen Erzählungen” komprimiert worden ist, zwingt zur kritischen Revision der humanistischen Bildung. Im 34. Salzburger Symposion (1999) ist die Frage aufgeworfen worden, wie unter der Voraussetzung von Pluralität und Relativität der Welten der Bildungsbegriff neu bestimmt werden kann. S. Hellekamps reformulierte anhand von H.-G. Gadamers >Wahrheit und Methode< den Bildungsbegriff als das Gespräch in pluralen Sinnwelten. Aber in dieser Bestimmung sollte die Frage nach der praktischen Vernunft und der Urteilskraft, die m.E. auch unter den Bedingungen der Postmoderne unvermeidbar ist, gestellt werden. In diesem Aufsatz werde ich versuchen, die von Hellekamps neu formulierte These über Bildung zu überprüfen. Dazu werde ich H.-G. Gadamers Kritik an der Aufklärung und seine Erorterungen über die humanistische Tradition rekonstruieren.Gadamers Kritik an der Aufklärung bedeutet, daß ihr unkritisches Vertrauen auf die Technik die menschliche Urteilskraft und die praktische Vernunft in unserer Zeit lähmt. Aber es kam ihm jedoch auf die Idee der Aufklärung an, auf das Selberdenken und die Bildung der Urteilskraft. Diese Idee ist als die Rhetorik, mit der Gadamer die Redekunst im sozial politischen Bereich meint, konkretisiert worden. Für Gadamer war es wichtig, etwas Abstand vom technischen Denken zu gewinnen, dem ein Vergessen der menschlichen Endlichkeit zugrunde lag, urn die rhetorische Tugend des Aufeinander-Horen-Konnens wieder zu Ehren zu bringen. Daraus kann geschlossen werden, daß das allgemein bereits bekannte Verständnis von Gadamer als dem Vertreter der Gegenaufklärung revidiert werden sollte und daß es sich bei der als Gespräch verstandenen Bildung urn die Idee der Aufklärung handelt.
著者
山崎 高哉
出版者
教育哲学会
雑誌
教育哲学研究 (ISSN:03873153)
巻号頁・発行日
vol.2002, no.86, pp.17-29, 2002-11-10 (Released:2009-09-04)

私は二〇〇二年の五月、初めて中国を訪れた。思いがけなく北京師範大学教育学院の教育政策・法律研究所所長の勞凱声教授及び同学院の教育学系主任石中英教授、それに北京大学教育学院副院長陳學飛教授から講演の依頼を受けたからである。日中国交正常化三〇周年という記念すべき年に伝統と権威のある両大学から招かれたことを光栄に思い、喜んでご招待に応じることにした。依頼された講演のテーマは「今日の日本における教育改革の基本方針」と「二〇世紀日本の教育哲学」の二つであった。なお、通訳は私の指導学生で、中国からの留学生楊奕さん (京都大学大学院教育学研究科博士後期課程三回生) にお願いすることにした。
著者
吉田 誠
出版者
教育哲学会
雑誌
教育哲学研究 (ISSN:03873153)
巻号頁・発行日
vol.2002, no.85, pp.42-58, 2002-05-10 (Released:2009-09-04)
参考文献数
26

Die Kontinuitat des Diltheyschen Gedankens von der mittleren zur späten Phase ins Auge fassend, sucht diese Abhandlung, das Verhältnis von Theorie und Praxis durch Analyse des Diltheyschen Begriffs “Selfstbesinnung” in der späten Phase zu erklären.Die Überwindung der Spaltung zwischen Theorie und Praxis ist eine gegenwärtige Aufgabe in der Pädagogik. Dilthey kritisierte die damalige Pädagogik, daß sie “eine rückständige Wissenschaft” geworden sei. Die “Selbstbesinnung” ist der Kernbegriff in seinem Versuch, Theorie und Praxis zu verbinden. Die bisherige Untersuchungen unterschieden weder Kontinuität noch Entwicklung des Diltheyschen Gedankens von der mittleren zur späten Phase, und sie konnten deshalb das Verhältnis von Theorie und Praxis bei Dilthey nicht aufklären.Diese Abhandlung eröortert, wie sich der Diltheysche Begriff “Selbstbesinnung” von der mittleren zur späten Phase entwickelt hat. Dabei wird sein Krisenbewußsein für die deutsche Sozial- und Kulturumstände am Ende des 19. Jahrhunderts auch betrachtet. Auf Grund dieser Betrachtungen, wird das Verhältnis von Theorie und Praxis in der späten Phase untersucht, und die Betonung der praktischen Seite in der Selbstbesinnung geklärt.
著者
清多 英羽
出版者
教育哲学会
雑誌
教育哲学研究 (ISSN:03873153)
巻号頁・発行日
vol.2002, no.85, pp.76-92, 2002-05-10 (Released:2010-05-07)
参考文献数
44

Hier wird versucht, die interpersonale Theorie in der Grundlage des Naturrechts nach Principien der Wissenschaftslehre, Das System der Sittenlehre nach Principien der Wissenschaftslehre und Die Wissenschaftslehre nova methodo pädagogisch zu betrachten. Denn es handelt sich in der modernen Pädagogik darum, erzieherisch das selbstverständliche Verhältnis zwischen dem Selbst und den Anderen unter einem transzendentalphilosopischen Aspekt zu klären.Deshalb werden zuerst die Entwicklung der Interpersonalitätslehre innerhalb der angewandten praktischen Wissenschaften und die pädagogische Interpretation des Begriffs “Aufforderung” kurz erklärt, welcher bei der Interpersonalitätslehre eine große Rolle spielt. Dann wird ein Zusammenhang zwischen den angewandten praktischen Wissenschaften und der Wissenschaftslehre nach dem Text Fichtes und vorliegenden Untersuchungen betrachtet, im weiteren die transzendentalphilosophische Interpersonalitatslehre, die als Diskussion über das Werden des Individuums in der nova methodo abgehandelt ist, erörtert.Schließlich soll dargestellt werden, dass das Wesen der Fichteschen Interpersonalitätslehre sich als ein interpersonales Verhältnis zeigt, das dadurch entsteht, dass die “Aufforderung” zum Anlass genommen wird, und dass Fichte die Interpersonalitätslehre nicht aus empirischen Tatsachen deduziert, sondern aus reiner Ichheit, so dass folglich die Interpersonalitätslehre in den angewandten praktischen Wissenschaften durch die Wissenschaftslehre begründet ist. Nach diesen zwei Ergebnissen wird die Fichtesche Interpersonalitätslehre als eine Bedingung für die Möglichkeit, den Anderen allgemein zu erziehen, vorgelegt. Da diese Interpersonalitätslehre im Fichteschen Gedanken im Mittelpunkt steht, wird eine Möglichkeit ans Licht gebracht, dass seine praktische und theoretische Philosophie eine große Bildungstheorie konstituiert.