著者
梯 弘人
出版者
学習院大学
雑誌
学習院史学 (ISSN:02861658)
巻号頁・発行日
vol.49, pp.18-32, 2011-03
著者
安田 元久
出版者
学習院大学
雑誌
学習院史学 (ISSN:02861658)
巻号頁・発行日
vol.12, pp.1-16, 1976-02
著者
松園 潤一朗
出版者
学習院大学
雑誌
人文 (ISSN:18817920)
巻号頁・発行日
vol.8, pp.268-248, 2009-03

室町幕府の安堵の特徴として当知行安堵の実施が挙げられる。本稿では、安堵の様式の変化や発給手続について検討を加える。 南北朝時代以来、幕府の安堵は譲与・相伝等、所領・所職の相続・移転に基づく安堵が中心であったが、応永年間(一三九四〜一四二八)以降、特に足利義持執政期の応永二〇年代には当知行安堵の事例が増加し、応永二九年(一四二二)の追加法で当知行安堵の原則が定められる。安堵の事例を見ると、この原則は足利義教執政期以降にも継続している。また、足利義政期には当知行所領について当主が相続人を指名して安堵を受ける事例が増加する。 安堵の発給は、申請者の所持する証文に基づくことが多く、特に代々将軍の安堵の所持が重視された。室町時代には、寺社宛を中心に、目録に記載された当知行所領を安堵する事例が見られる。 当知行安堵の実施は、当知行保護の重視という室町幕府の所領政策の全体的な変化を反映したものと位置づけられる。In the medieval period of Japan,the authorities confirmed the land titles of the feudal lords, shrines, temples, and so on. This was called ando(安堵). This paper explicates the Muromachi shogunate's ando by examinating the style of its document. Earlier studies have already pointed out that ando based on the beneficiary's possession(called tochigyo(当知行)) is characteristic of the ando of the Muromachi shogunate. I attempt to make clear when its character appeaered, and how the Muromachi shogunate issued ando. The conclusion reached is that, since the period of the Northern and Southern Dynasties, ando had been issued in cases of succession or transfer of land, but in the Muromachi period, especially from the 20s of the Ouei era, ando came to be based on possession. In the process of issuing ando, the Muromachi shogunate regarded as important that the beneficiary had the former ando which had been issued by the Muromachi shogunate. This change style in ando means the Muromachi shogunate switched its policy to protect the order of possession.
著者
長佐古 美奈子
出版者
学習院大学
雑誌
学習院大学史料館紀要 (ISSN:02890860)
巻号頁・発行日
vol.18, pp.1-4, 2012-03
著者
三輪 健太朗
出版者
学習院大学
雑誌
学習院大学人文科学論集 (ISSN:09190791)
巻号頁・発行日
vol.19, pp.239-274, 2010

This paper discusses the issue of realism in Japanese manga and American animation and suggests that we should change the framework which is dominant in Japanese criticism of manga in recent years by focusing the history of American animation. First, we refer to discussions by Eiji Otsuka and Go Ito who are the most influential critics of manga today. Otsuka insists that Japanese manga originated from American animation, whose characters have bodies which are never injured. Then he argues that Japanese manga got realism after the war by giving realistic bodies to such non-realistic characters. On the other hand, Ito insists that the reality of the character is based on the simplicity of drawing. Although there are differences between them, they both focus on the "character" and their frameworks prevent us from capturing another kind of realism which could be found by focusing contemporary 3DCG animations. 3DCG animations led by Pixar resulted from the development of techniques to represent physical space in reality. This paper describes it as a shift from "dots of ink" to "the falling body". In Disney's early works, we often find gags such that a character in the air doesn't fall until he notices that he doesn't have supports. Such meta-fictional gags reveal that the animation is nothing more than "dots of ink" rather than "representations of reality". The history from early Disney to Pixar has aimed to represent physical space which has the law of gravity, hiding its origin as "dots of ink". This shift also occurred in Japanese manga, but it is hard to find it because of the framework which focused on "character". Therefore, this paper suggests the change from "character" to "space". Of course, manga and animation have retained its origin despite the progress of tendency to represent reality. Therefore, we can describe the history of them as the history of conflicts between "dots of ink" and "representations of reality".
著者
高田 博行
出版者
学習院大学
雑誌
学習院大学ドイツ文学会研究論集 (ISSN:18817351)
巻号頁・発行日
vol.15, pp.89-159, 2011-03

Es ist in der einschlägigen Literatur unumstritten, daß die Reden von Hitler einen grundlegenden Anteil an seinem Erfolg in Partei und Politik hatten. Ausgehend von der Auffassung, daß signifikant häufiger auftretende sprachliche Muster (bestimmte Lexeme oder Lexemverbindungen) als Ausdruck der außersprachlichen gesellschaftlichen Organisation bzw. als Ausdruck rekurrenter Sprachhandlungen des Autors gedeutet werden können (vgl. Bubenhofer/Scharloth [im Druck]), untersucht die vorliegende Arbeit mit korpuslinguistischen Methoden ("semtracks semantic matrix engine") insgesamt 558 Hitlerreden mit ca. 1.500.000 Wörtern auf ihre lexikalischen Muster hin und versucht, auf diese Weise die Eigenschaften der Reden vor und nach der Machtergreifung herauszufinden. Zur präziseren Erfassung der Veränderungen wurden die beiden Zeitphasen jeweils in zwei weitere Teilphasen unterteilt: Phase 1 – aufgrund der Ernennung von Goebbels zum Reichspropagandaleiter der NSDAP im April 1930 – in die Teilphasen 1a und 1b, Phase 2 – aufgrund der Kriegseröffnung im September 1939 – in die Teilphasen 2a und 2b. Nach den Berechnungen von für die jeweiligen Zeitphasen typischen Lexemen und Lexemverbindungen mittels der Log-Likelihood-Ratio (LLR) und t-Score läßt sich Folgendes feststellen: Der größte Unterschied zwischen den Reden vor und nach der Machtergreifung, also zwischen Phase 1 und Phase 2, betrifft den Gebrauch der Pronomen man, ich und du. Statt des Pronomens man, das Hitler in Phase 1 im Vergleich mit Phase 2 sehr viel häufiger gebraucht (LLR: 1157,94), wird in Phase 2 das Personalpronomen ich signifikant häufiger benutzt (LLR: 406,89); dies ließe sich als Indikator dafür interpretieren, daß Hitler nun in Phase 2 die Indefinitheit bzw. die (scheinbare) Objektivität von man zugunsten der Definitheit bzw. der unabhängigen Subjektivität von ich weitgehend vermeidet. Den ebenso außerordentlich häufigeren Gebrauch von du in Phase 1 kann mit Parteigenossen und Nazi-Sympathisanten als überwiegender Zuhörerschaft in Zusammenhang gebracht werden. Den zweitauffälligsten Kontrast stellt die Verwendung der konditionalen Konjunktion wenn dar. In den Wahlkämpfen vor der Machtergreifung spricht Hitler in Phase 1 signifikant häufiger von wenn (LLR: 599,40), um den Zuhörern in appellativer Weise (oft fiktive) Sachinhalte vor Augen zu führen, die gewisse andere Sachverhalte voraussetzen (Wenn wir von Treue reden, die uns verlorenging, dann soll man nicht auf Treue hoffen, wenn wir selbst sie preisgeben; Rede vom 02.11.1932). Typisch für Phase 1 ist auch der Gebrauch des Modalverbs müssen (LLR: 216,77), mit dem Hitler die zwingende Notwendigkeit seiner jeweiligen Behauptungen signalisiert. Eine Reihe von Lemmata, die Hitler in seiner NS-Bewegung in Phase 1 zur Bezeichnung der zu verleumdenden Referenten braucht, wie z. B. Weimarer System (LLR: 236,27), Republik (LLR: 231,66), Volkspartei (220,05), Marxismus (LLR: 201,55), Jude (LLR: 186,63), Bürgertum (LLR: 181,60) und bürgerlich (LLR: 160,68), verlieren in Phase 2 – einschließlich der Lexeme Bewegung (LLR: 376,85), Idee (LLR: 150,48) und Begriff (LLR: 205,78) – ihre früheren Stellungen in den Hitlerreden. Nach der Machtergreifung gilt sowohl bei Triumphen als auch Niederlagen die göttliche Vorsehung (LLR: 239,88) jenseits des Menschenwerks als oberste Legitimationskategorie für Hitlers Projekte. Unter den Adjektiven in Phase 2 hat das Lemma nationalsozialistisch (LLR: 421,57) zusammen mit deutsch (LLR: 209,82), kulturell (LLR: 204,40) und geschichtlich (LLR: 168,05) eine zentrale Bedeutung. Bei staatlichen und öffentlichen Veranstaltungen einschließlich der Kunstausstellungen im Rahmen der Friedenspropaganda in Phase 2a (Ausstellung und Frieden gehören auch zu den typischen Lexemen in diesem Zeitabschnitt), also in der Zeit zwischen der Machtergreifung und der Kriegseröffnung, mußte Hitler in seinen Reden als "Führer" mehr oder weniger mit Wendungen offiziellen Charakters sprechen. Die Substantive Ausdruck (LLR: 57,54), Bekenntnis (LLR: 53,76), Verständnis (LLR: 36,60) und Aufgabe (LLR: 39,87) als signifikant häufigere Lemmata in Phase 2a im Vergleich mit Phase 2b stehen – nach der Berechnung der t-Score – dementsprechend mit bestimmten Verben in festen Verbindungen, die als Funktionsverbgefüge bezeichnet werden und auf konzeptionelle Schriftlichkeit verweisen: etwas zum Ausdruck bringen, Ausdruck finden, etwas Ausdruck verleihen/geben, Bekenntnis ablegen, Verständnis aufbringen, jemandem eine Aufgabe stellen. Auch schriftsprachlich klingende vorangestellte erweiterte Partizipialattribute in diesen und ähnlichen verbalen Fügungen finden sich in dieser Zeit: Das Entscheidende aber bleibt stets, daß er dem Gesamtzweck der gestellten Aufgabe eine entsprechende und ihn klar zum Ausdruck bringende Form gibt (Rede vom 11. 09. 1935). Die typischen Lemmata in Phase 2b, also nach der Kriegseröffnung, stammen (erwartungsgemäß) aus dem Wortfeld "Krieg" oder benennen die Kriegesgegner: Krieg (LLR: 244,43), Wehrmacht (LLR: 304,03), Luftwaffe (LLR: 163,67), Soldat (LLR: 288,72), polnisch (LLR: 163,67), britisch (LLR: 298,22), Churchill (LLR: 222,00) und Roosevelt (LLR: 220,63).
著者
高埜 利彦
出版者
学習院大学
雑誌
学習院史学 (ISSN:02861658)
巻号頁・発行日
vol.53, pp.41-55, 2015-03
著者
武藤 那賀子
出版者
学習院大学
巻号頁・発行日
2014

1. 問題意識と研究の目的本論は、『源氏物語』より数十年前に成立したとされる『うつほ物語』における「書かれたもの」に着目し、その機能について考察するものである。これまでの『うつほ物語』の研究は、巻々の論や人物論、琴や学問、羅列される物の論考といったものが主であった。しかし、『うつほ物語』には、これらとはまた別の、固有の特徴として挙げられる事項がある。それは、物語の最初から最後まで、紙だけではなく物に文字を書きつけるという行為が多くみられ、かつ物語の展開の中でこの行為が重要な役割を担っていることである。これまで、物に文字を書きつけるというこの物語独自の人物間のコミュニケーションについて述べた論考は少ない。本論では、物に文字を書きつけるという行為を中心に据え、『うつほ物語』において贈与される言葉と、それに付随する物について見ていき、過去に「稚拙」の一言で片づけられていた本物語において行なわれてきた「言葉」を贈る行為について考える。そして、これを発端として、この特徴的な行為を行なう藤原仲忠という人物について見ていくことで、「清原一族」が作り出した三つの〈系譜〉を考察する。2. 本論の構成と方法本論では、九つの観点から『うつほ物語』における「書かれたもの」の機能を考察しており、それぞれの観点を章としている。各章の概要については、以下の通りである。第一章では、紙以外の物に文字(和歌)を書く場面が多くあることが『うつほ物語』独自のものであることに着目し、物語内で一貫して物に文字を書き続ける藤原仲忠に焦点を合わせる。この検討から、『うつほ物語』における物に文字を書きつけるという行為が一定の論理の元に描かれている可能性があることを指摘した。第二章では、源実忠が文字を書きつけた物を取り上げ、第一章で見た仲忠と比較した。また、あて宮との意思疎通に成功した仲忠の方法を詳細に見てゆくことで、「書きつける」ことから見えるこの物語の言語認識が、文字に対する『うつほ物語』独特の認識を根底に置いた上で成り立っていることを示した。第三章では、人物たちの筆跡、すなわち〈手〉に着目した。筆跡は、書いた人物を特定するものであると共に称賛の対象となっている。特に素晴らしいとされるのが仲忠である。このことは、「蔵開・上」巻の冒頭において仲忠が俊蔭伝来の蔵を開き、清原俊蔭や俊蔭の父母といった人々の書物を手にし、その学問を習得したことと関係があることを示した。第四章では、手紙の機能について述べた。『うつほ物語』に出てくる全ての手紙についてその特徴を七つに分けた。『うつほ物語』では、人物関係の補強・拡大、もしくは信頼の獲得として手紙が機能しているといえる。またそのことから、『うつほ物語』における手紙の「安定性」が見えてくる。第五章では、仲忠が藤壺の若宮に献上した「手本四巻」について論じた。俊蔭伝来の蔵を開いた仲忠の筆跡は称賛されるものであった。仲忠の「手本」は、受け取り手から見れば至上のものである。しかし、仲忠にとっては「手本」は至上のものではない。このことから、至上のものとして「手本」を認識し、またしたがって、それに続く〈琴〉を求める藤壺と、「手本」は「手本」でしかなく、〈琴〉を教えるつもりのない仲忠の思惑がすれ違うことが明らかになるのが、若宮への手本献上の場面であると指摘した。第六章では、俊蔭伝来の蔵から書物が出て来てからの仲忠の行動を追った。仲忠は、俊蔭伝来の蔵を開いたことにより、「清原氏」としての自覚を持った。そして、母屋に八ヶ月間籠って〈学問〉を継承するとともに〈手〉も継承した。またいぬ宮を〈琴〉の継承者とした。このことから、〈琴〉のみならず、〈学問〉においても、「籠る」ことによって継承者が継承者たりえることを示した。第七章では、「蔵開・中」巻における朱雀帝の御前での〈学問〉の進講に着目した。従来、菅原道真の「献家集状」との関連のみが指摘されてきたこの進講を、本論では史実の進講とも比較し捉え直している。「清原家」の学問が、一氏族の学問でしかないものであるにも拘わらず、それを公のものにするべく、『日本紀』の進講と同じ形式を採っていたことを指摘した。さらに、『日本紀』の進講と同じ形式を採ることにより、春宮の権威付けと、清原家の学問の家としての権威付けを図っていることを示した。第八章では、〈琴〉と〈学問〉の公開の場を比較し、時刻表現・〈香〉・空間の三点において、この二つの場の構造が相似関係にあることを指摘した。また、秘曲を披露する前に必ず学問披露の場があることから、〈琴〉の公開の場と〈学問〉の公開の場が一対のものであるといえることを示した。第九章では、清原家の系譜――〈琴〉・〈学問〉・〈手〉――の全てを担っている仲忠に着目し、これらの継承されるものが、どのようにして次世代に伝わっていくのかについて考察した。〈琴〉はいぬ宮が継承者となっているが、〈学問〉を伝える先は決まっておらず、また、手本は春宮と藤壺の若宮という、清原家とは無関係の人々へと伝わっていく。また、「楼の上・下」巻での秘琴披露において、俊蔭の娘の体調が思わしくないことも踏まえ、「清原家」の継承されてきたものが、消えていくことを示した。過去の論考において、〈琴〉の系譜について述べたものは多く、また、「蔵開・上」巻において、仲忠が清原家の「学問」を継承したことを述べたものも多い。しかし、仲忠が継承した〈学問〉を「系譜」として捉え、また、「学問」から仲忠が独自に作成した手本もまた、「清原家」を負うものとして位置付けられていると述べるものは見られない。本論が、『うつほ物語』の「清原氏」を「書かれたもの」から捉えるという、新たな知見を示すものとなれば幸いである。
著者
芹澤 円
出版者
学習院大学
雑誌
学習院大学ドイツ文学会研究論集 (ISSN:18817351)
巻号頁・発行日
vol.15, pp.1-30, 2011-03

Gegenwärtig gibt es viele verschiedene Informationsmedien. Wir können gleich ein Ereignis, welches in einem fernen Land passiert ist, erfahren und können sogar, z.B. durch eine Rundfunkübertragung, ein lebendiges Gefühl davon bekommen. Die besondere Form des Massenmediums, einer Menschenmenge Informationen mitzuteilen, geht schon bis auf die Reformationszeit zurück. In der vorliegenden Arbeit untersuche ich das damals neue Papiermedium und analysiere Flugblätter in Hinsicht auf visuelle Informationen und in Hinsicht auf ihre Sprachformen als effektvolle Mittel der Überredung. Ohne die Erfindung der Drucktechnik wäre wohl überhaupt keine Reformation passiert. Nach der Erfindung des Typendruckes durch Johannes Gutenberg um 1440 nahm die Produktion von Druckerzeugnissen sprunghaft zu, und auch die zunehmende Papierproduktion war davon beeinflusst. Wegen dieser beiden Hauptursachen konnte das einfache Volk damals Druckerzeugnisse einfacher und billiger erhalten. Das beachteten die Reformatoren, denn sie versuchten bald mittels Flugblätter zu reformieren. Sie verbreiteten ihre Ideen nicht nur durch den Text, sondern auch durch Holzschnitte oder Kupferdrucke – und zwar vor allem als Flugblätter, die sowohl Bild- wie Textelemente umfassen. In dieser Arbeit analysiere ich auch den damaligen Prozentsatz der des Lesens und Schreibens Kundigen. Da dieser recht gering war, muss in Hinsicht auf die damalige Kultur von einer ,Stimmenkultur' gesprochen werden, die ich in Verbindung mit den Flugblätter setze. Damals gab es nur wenige Schriftkundige: zum Beispiel betrug der Prozentsatz der Schriftkundigen sogar in einer Stadt nur ca. 10 bis 30 Prozent. Kurzum: Für den weitaus größten Teil des Volkes wurde das Leben von der Stimmenkultur bestimmt. Ich vermute, dass dieser historische Hintergrund bei der Struktur der Flugblätter eine wichtige Rolle spielt, denn in vielen Flugblättern gibt es Hinweise auf das ,Vorlesen'. Zum Beispiel haben die Reformatoren auf den Flugblättern häufig Holzschnitte gedruckt, um damit den Analphabeten die Möglichkeit zu geben, den Inhalt der Flugblätter zu verstehen. Außerdem haben sie oft die Texte in Reime gebracht, weil das sehr nützlich beim Vorlesen war und sich die Zuhörer die Reime leicht merken konnten. Ich habe weiter zu analysieren versucht, welche rhetorischen Mittel sowohl in den Zeichnungen bzw. Bildern und den Texten der Flugblätter benutzt werden. Zuerst bemerkte ich, dass die meisten Zeichnungen fast alle das darstellen, was im Textinhalt auch erwähnt wird. Das ist verständlich, denn die Zeichnung ist für Analphabeten die beste Information. Und wenn man sich die Texte ansieht, dann fällt die Verwendung des Reims ins Auge. In vielen Flugblatttexten werden Reime verwendet, die eine Funktion beim Vorlesen haben und damit Teil der ,Stimmenkultur' sind. Weiter ist auffällig, dass in den Texten, viel mehr als ich erwartet hatte, rhetorische Mittel zu finden sind: Zum Beispiel gibt es Parallelismen, Antithesen, Hyperbeln usw. Häufig wird auch der Name von Christus erwähnt oder treten Bibel-Zitate auf. Damit wollte man sich wohl auf die göttliche Autorität berufen. Aber es gibt nicht nur ernste Flugschriften, sondern andere, die satirische Zeichnungen und spöttische Texte enthalten, die also zur Freude und Belustigung der Zuhörer und Leser dienten. Als Teil der oben erwähnten ,Stimmenkultur' waren Flugschriften der Reformationszeit sehr populär. Diese Popularität machen die Flugblätter meiner Meinung nach zu einem tatsächlichen Massenmedium. Die Methode der Informationsübermittlung war aber, im Unterschied zu heute, dass sich die Menschen einander die Flugblätter vorlasen. Wenn die Reformatoren im Volk ihre Meinungen zu verbreiten versuchten, war es am wichtigsten, Texte und Bilder der Flugblätter auf rhetorisch wirksame Weise besonders effektvoll zu gestalten.
著者
広瀬 淳子
出版者
学習院大学
雑誌
人文 (ISSN:18817920)
巻号頁・発行日
vol.8, pp.149-184, 2009-03

学習院大学図書館書庫には『華族会館寄贈図書目録』が眠っていた。この中の寄贈者欄に「徳川家寄附」とあるのに着目したのをきっかけとして、徳川宗家旧蔵書の学習院への伝来の経緯と、その事実が現在まで伝わらなかった理由を解明した。 華族会館は設立当初、図書館の創設を計画していた。幹事尾崎三良が勝海舟に協力を依頼し、それを受けて明治8 年7 月10 日、徳川宗家は華族会館へ和漢書約1,100 冊、洋書1,000 冊余りと2,000 円を寄附した。2 年後の明治10 年、華族会館は学習院を設立し、収集した図書のほとんどを学習院に寄贈した。そして明治16 年に学習院に建設された図書縦覧場は「縦覧場は本院の職員教師生徒及び其他華族の縦覧する処とす」と規則にあるように教師・生徒だけでなく華族のための図書館でもあった。 上記事実は『勝海舟日記』『華族会館誌』『尾崎三良自叙略伝』等、維新後100 年余を経て刊行された明治初期の記録類のなかで語られていた。蔵書伝来の経緯は当時の流動する政治状況を反映していた。The Gakushuin University Library owns books which formerly belonged to the Tokugawa Shogunal Household. How the present author discovered this fact and why it was unknown to this day are described in this report. Kazoku Kaikan, or The Peer's Club, established in 1874, planned to have its own library. Ozaki Saburo, the manager of the club, visited Katsu Kaishu for help. Katsu replied that he would make efforts. On 10 July 1875, his former master, Tokugawa Iesato, contributed 1100 Japanese and Chinese books, over 1000 books in Western languages, as well as 2000 yen to Kazoku Kaikan. In 1877, Kazoku Kaikan founded Gakushuin, the Peers' School, transferred its book collection, and became Gakushuin Library client. The library collected books for teachers and students, as well as for peers, future members of the House of Peers. The author found these facts in Katsu Kaishu's diary, published between 1972 and 1974; in Kazoku Kaikan-shi, published in 1986; and in Ozaki Saburo's memoirs, published in 1976 and 1977. All items came out more than a century after the Meiji Restoration. The victors governed for a long time and delayed the publication of their records. During that time, with limited information, we were unable to know what took place after the Restoration. This library collection reflects various scenes of the early modern history of Japan.
著者
長佐古 美奈子
出版者
学習院大学
雑誌
学習院大学史料館紀要 (ISSN:02890860)
巻号頁・発行日
vol.18, pp.1-4, 2012-03